Axel Springer AG

Unternehmensinformationen
<a name="section_0"></a><span class="profilH1">Der Verlag Axel Springer AG </span><br /> Die Axel Springer AG ist ein bekannter deutscher Medienkonzern. Er verlegt unter anderem so weitverbreitete Zeitungen wie "Bild" und "Die Welt". Der Hauptsitz ist in Berlin. Es gibt zwei Niederlassungen in Hamburg und München. <br /><br /><a name="section_1"></a><span class="profilH2">Die Geschichte</span><br />Das Unternehmen wurde 1946 in Hamburg unter dem Namen Axel Springer Verlag GmbH von Hinrich Springer und seinem Sohn Axel gegründet.<br /> <br /> Zu den ersten Ausgaben des Verlags gehörten die "Hörzu" und die "Nordwestdeutschen Hefte". In den folgenden Jahren wurden "Bild" und das "Hamburger Abendblatt" publiziert.<br /> 1953 kaufte die Axel Springer AG die Zeitung "Die Welt". Daraus entstand die "Welt am Sonntag" sowie "Das neue Blatt". 1959 wurde die bestehende Beteiligung an der Ullstein AG so ausgeweitet, dass Springer die Aktienmehrheit erhielt. Der Berliner Verlag publizierte beispielsweise die "B.Z." und die "Berliner Morgenpost".<br /> <br /> 1966 zog der Springer Verlag in das Verlagsgebäude in Berlin-Kreuzberg um, das direkt an der Berliner Mauer lag. 1970 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Axel Springer verkaufte 1985 beim Börsengang des Unternehmens 49 Prozent seiner Anteile. Im September 1985 stirbt Axel Springer. Danach wurde von dem Medienunternehmer Leo Kirch ein beachtliches Aktienpaket übernommen. 1988 stieg die Axel Springer AG mit "Sat.1 Text" in den Markt der Neuen Medien ein. Hinzu kamen Beteiligungen an der Telefongesellschaft "CompuTel" sowie an den Fernsehsendern "Hamburg 1" und "Business TV International". Im Anschluss an die deutsche Wiedervereinigung 1990 weitete die Axel Springer AG ihre Tätigkeiten ins europäische Ausland aus.<br /> <br /> 1999 kaufte der Springer Konzern Beteiligungen an "Studio Hamburg" und der "Schwartzkopff TV-Produktionsgesellschaft".<br /> Seit der Fusion der beiden Fernsehsender "Pro7" und "Sat.1" ist die Axel Springer AG auch an der "ProSiebenSat.1 Media AG" beteiligt.<br /> Im Oktober 2002 wurden die Anteile der Kirch-Gruppe von der Deutschen Bank und von Frau Friede Springer, der Witwe von Axel Springer, übernommen. Im darauf folgenden Monat schied Leo Kirch aus dem Aufsichtsrat aus.<br /> <br /><a name="section_2"></a><span class="profilH2">Axel Springer heute:</span><br /> Im Juni 2007 teilte der Konzern mit, dass für 510 Millionen Euro der Postdienstleister "PIN Group" übernommen wird.<br /> Im Dezember 2008 sagte der Verlag alle Veranstaltungen für das Jahr 2009 ab. Grund war die internationale Wirtschaftskrise. Durch diese Sparmaßnahme wollte die Axel Springer AG Entlassungen von Mitarbeitern abwenden. <br />