Industriemeister - Chemie / Industriemeisterin - Chemie

Industriemeister und Industriemeisterinnen mit der Fachrichtung Chemie erledigen Überwachungs-, Entscheidungs- und Beratungsfunktionen in den Bereichen Mitarbeiterführung, Produktion und Organisation. Industriemeister und Industriemeisterinnen mit der Fachrichtung Chemie sind vor allem in der chemischen Industrie beschäftigt, beispielsweise bei Herstellern von Waschmitteln, chemischen Grundstoffen, Pflanzenschutz- oder Desinfektionsmitteln, bei Herstellern von Körperpflegemitteln und in Chemiefaserwerken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich für sie in der Kunststoffindustrie - zum Beispiel bei Produzenten von Verpackungsmitteln. Darüber hinaus können sie bei Unternehmen der Pharmaindustrie Anstellung finden. Man kann diese Tätigkeit ausüben, nachdem man erfolgreich die berufliche Weiterbildung zum Industriemeister bzw. zur Industriemeisterin in der Fachrichtung Chemie absolviert hat, die nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) rechtlich geregelt ist und mit einer bundesweit einheitlichen Industriemeisterprüfung abschließt. Es gibt Vorbereitungskurse auf die Prüfung, die in Vollzeit etwa 8 bis 9 Monate und in Teilzeit etwa 1 1/2 bis 3 1/2 Jahre dauern. Die Teilnahme an solchen Lehrgängen ist für die Zulassung zur Meisterprüfung jedoch nicht verpflichtend.

 

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