Deutsche Telekom AG

Unternehmensinformationen
Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH, Deutsche Telekom Kundenservice GmbH, T-Com AG
Die Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG ist das größte Telekommunikationsunternehmen Europas. 1995 wurde der Konzern aus der Privatisierung des Fernmeldedienstes der damaligen Deutschen Bundespost heraus gegründet und beschäftigt heute über 250.000 Mitarbeiter weltweit. Diese sorgen für das breite Telekommunikationsangebot der Deutschen Telekom AG, die technische Netze, wie DSL oder ISDN betreibt, wartet und installiert, Kommunikationsdienste anbietet und Rundfunksender betreibt.

Die Gründung der AG
Mitte der 90er Jahre startete die Deutsche Telekom AG ins erste Geschäftsjahr, mit Ron Sommer als erstem Vorstandsvorsitzendem. Im Oktober machte der Börsengang das Unternehmen zur Aktiengesellschaft und die Deutsche Telekom AG war gegründet. Mit einem Werbepaukenschlag und einer umfangreichen Kampagne die ihres Gleichen suchte, wurde die neue T-Aktie als neue Volksaktie angepriesen. Viele Privatleute folgten dem Ruf der Werbekampagne und kauften sich Wertpapiere des neuen deutschen Unternehmens mit dem T und freuten sich, wie auch die Bundesrepublik Deutschland als größter Aktieneigner, über die anfangs erfreuliche Kursentwicklung.

Ron Sommer hatte sich mit dem Vier-Säulen-Modell zum Ziel gesetzt, mit vier Tochterfirmen (heute: T-Com, T-Online, T-Mobile und T-Systems) eigene Geschäftsfelder zu erschließen und alle vier Unternehmungen mit je einem Börsengang zu krönen.
Sommer übte im Weiteren durch Firmenzukäufe und den hohen Poker um UMTS Lizenzen zur Jahrtausendwende jedoch äußerst negativen Einfluss auf die Aktien der Deutsche Telekom AG aus, die in der Folge, im Jahre 2002 nicht mal mehr ein Drittel des Anfangswertes hatten.

Mit dem Wechsel an der Spitze erfolgte 2002 unter dem neuen Vorstandsvorsitzende Ricke die Ära des Schulden- und Stellenabbaus. Ricke baute Zehntausende Stellen ab und lagerte sie teilweise in die neugegründete Personal-Service-Agentur aus. Der Verkauf von 4,5% der Deutsche Telekom AG an die Blackstone Gruppe wird neben Rickes zaghaftem Führungsstil als ein Grund für seinen Rücktritt gesehen.

Das Vier-Säulen-Modell hat ausgedient
Seit 2006 versucht der aktuelle Vorstandsvorsitzende Obermann seine Strategie für die Deutsche Telekom AG durchzusetzen, die einen Imagewandel des Unternehmens vorsieht, Festnetz und Mobilfunk besser verzahnen soll und die Deutsche Telekom AG wieder zurück zu einem einheitlichen Unternehmen, weg von Sommers Vier-Säulen-Modell, führen soll.
Seit dem 01.04.2010 werden so wieder alle Privatkundengeschäfte unter dem Dach der Telekom Deutschland GmbH geführt. Nur die T-Systems bleibt von diesem System unberührt.